Der Botanische Garten wird in diesem Kurs zum Ort genauer Wahrnehmung und künstlerischer Erprobung. Pflanzen, Formen und Details dienen als Ausgangspunkt für eigenes Zeichnen und für die Auseinandersetzung mit Komposition, Linie und Blickführung.
Im gemeinsamen Arbeiten steht das bewusste Sehen ebenso im Mittelpunkt wie die praktische Vertiefung zeichnerischer Fähigkeiten. Das Angebot richtet sich an Erwachsene mit und ohne Vorerfahrung und eröffnet einen ruhigen, konzentrierten Zugang zum Zeichnen als Form des persönlichen Ausdrucks.
Farben, Formen, Materialien und eigene Bildideen stehen im Zentrum dieses Workshops für Erwachsene. Statt eines festen Ergebnisses rückt der kreative Prozess in den Vordergrund: ausprobieren, variieren, verwerfen und neu ansetzen.
Persönliche Gegenstände, Naturformen oder frei gewählte Motive dienen als Ausgangspunkt für unterschiedliche gestalterische Herangehensweisen. Das Format lädt dazu ein, eigene Ausdrucksmöglichkeiten in Zeichnung und Malerei zu erkunden und in einem offenen Rahmen verschiedene Stile und Verfahren zu erproben.
Eine winterliche Geschichte bildet den Auftakt für diesen Workshop, in dem Kinder und Erwachsene gemeinsam eigene Bildwelten entwickeln. Aus Erinnerungen, Vorstellungen und spontanen Ideen entstehen kleine Dioramen, die den Winter in individuelle Miniaturräume übersetzen.
Das Format verbindet Erzählen, gemeinsames Gestalten und künstlerische Praxis im Familienkontext. Dabei ergänzen sich Kinder und Erwachsene mit ihren unterschiedlichen Perspektiven und Fähigkeiten. Zugleich fördert der Workshop Feinmotorik, Vorstellungskraft und gestalterischen Ausdruck.
Plastisches Arbeiten beginnt hier nicht mit Perfektion, sondern mit Neugier auf Form, Material und Veränderung. In diesem Workshop setzen sich die Teilnehmenden mit Gesichtern und Figuren auseinander und entwickeln aus unterschiedlichen Materialien eigene plastische Lösungen.
Im Mittelpunkt stehen das Formen, Erproben und Weiterentwickeln. Der Kurs richtet sich an Erwachsene mit und ohne Vorerfahrung und schafft einen offenen Rahmen, in dem Wahrnehmung, Materialerfahrung und individueller Ausdruck zusammenkommen.
Beim Sommerfest des Hexenbürgermeisterhauses wurde die Monotypie zum Ausgangspunkt für ein offenes künstlerisches Mitmachangebot. Besucher:innen aller Altersgruppen konnten mit Farbe, Abdruck und einfachen Bildideen experimentieren und die Drucktechnik unmittelbar praktisch erproben. Die Teilnehmenden konnten eigene Motive entwickeln, verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten erproben und die Monotypie als unmittelbare und vielseitige Drucktechnik kennenlernen.
Durch den offenen Charakter des Formats entstand ein niedrigschwelliger Zugang, der spontanes Mitmachen ebenso ermöglichte wie vertiefte gestalterische Auseinandersetzung.
Wald, Dorf und Blocksberg bilden den erzählerischen Rahmen dieses Vermittlungsformats im Kontext der Sonderausstellung „Die kleine Hexe“. Die Kinder erkunden die Ausstellung gemeinsam, beobachten, fragen nach und setzen sich aktiv mit ihren Themen und Bildern auseinander.
Im anschließenden praktischen Teil entstehen eigene Stop-Motion-Filme. Ausstellungserfahrungen, Fantasie und erzählerische Ideen werden dabei in kleine mediale Arbeiten übersetzt. Das Angebot verbindet kulturelle Bildung mit kreativem Ausprobieren und fördert zugleich Wahrnehmung, Ausdruck und Medienkompetenz.
Dieses Angebot wurde in Zusammenarbeit mit dem Museum Hexenbürgermeisterhaus in Lemgo konzipiert.
Ein Museumsgeburtstag kann mehr sein als ein Besuch — in diesem Format wird er zu einem gemeinsamen Erlebnis aus Entdecken, Spielen und kreativem Arbeiten. Ausgangspunkt ist die Welt der kleinen Hexe und ihres Raben Abraxas, die den Kindern einen spielerischen Zugang zur Ausstellung eröffnet
Nach der gemeinsamen Erkundung gestalten die Kinder ihr eigenes großes Hexenbuch und setzen dabei verschiedene gestalterische Ideen praktisch um. So verbindet das Angebot Vermittlung, Fantasie und künstlerische Praxis in einem offenen und altersgerechten Rahmen.
Werbung prägt, wie wir sehen, erinnern und entscheiden. Genau dort setzt dieser Workshop an: Kinder untersuchen im Ausstellungskontext des Hexenbürgermeisterhauses historische und gegenwärtige Werbeformen und fragen danach, wie Farben, Formen und grafische Stile Botschaften transportieren.
Im praktischen Teil entwickeln sie eigene Werbemittel und erproben analoge wie digitale Gestaltungsweisen. Das Format verbindet kreatives Arbeiten mit der Auseinandersetzung mit visueller Kommunikation und stärkt zugleich die Fähigkeit, Bilder und Botschaften kritisch zu lesen.
Kunst, Klang, Kamera – Orgel trifft Trickfilm
Format Kulturrucksack
Zielgruppe Kinder, 10 – 14 Jahre
Auftraggeber Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen
Wie klingt ein Ort, und wie lässt sich daraus ein Film entwickeln? Im Zentrum dieses Workshops steht die Schwalbennestorgel in St. Marien Lemgo, deren besonderer Klang und räumliche Präsenz zum Ausgangspunkt einer kreativen Auseinandersetzung werden.
Die Kinder erkunden das Instrument, sammeln akustische Eindrücke und entwickeln daraus eigene Geschichten und Szenen. In gemeinsamer Arbeit entstehen Stop-Motion-Filme, in denen Klangaufnahmen, Bildideen und erzählerische Vorstellungen zusammenfinden. Das Format verbindet kulturelle Bildung mit Medienpraxis und eröffnet einen experimentellen Zugang zu Musik, Wahrnehmung und Gestaltung.
In Zusammenarbeit mit Kantor Volker Jäning von St. Marien, Lemgo.
Führungen für blinde und sehbeeinträchtigte Menschen
Das Junkerhaus mit seiner dichten Atmosphäre, seiner ungewöhnlichen Architektur und der künstlerischen Welt Karl Junkers stellt besondere Anforderungen an Vermittlung. In diesem Format wird das Haus über Sprache, taktile Elemente, Düfte und Geräusche erfahrbar gemacht und für blinde Menschen sowie Menschen mit Sehbeeinträchtigung zugänglich aufbereitet.
Im Mittelpunkt steht eine dialogische Annäherung an das Gesamtkunstwerk und an die Person Karl Junker. Beschreibungen von Räumen, Materialien und künstlerischen Details verbinden sich mit sinnlichen Impulsen und gemeinsamem Austausch in der Gruppe. So entsteht ein Zugang, der nicht vom Sehen ausgeht, sondern unterschiedliche Wahrnehmungsformen einbezieht und den künstlerischen Nachlass als räumliche, materielle und atmosphärische Erfahrung vermittelt.
Dieses Format entstand in Zusammenarbeit mit dem Museum Junkerhaus sowie der Gruppe ›Blind Date‹.
Nicht jede Annäherung an Kunst beginnt vor Ort. Dieser telefonische Rundgang eröffnet einen Zugang zum Junkerhaus über Sprache allein und macht Architektur, Atmosphäre und künstlerische Details in einem rein auditiven Format erfahrbar.
Im Mittelpunkt steht die präzise Beschreibung des Hauses, seiner reichen Ornamentik, der hölzernen Schnitzereien sowie der Wand- und Deckenmalereien, die Karl Junker seit 1889 in seinem ›Traumhaus‹ schuf. Zugleich nähert sich das Format der Person Junkers und der besonderen Spannung zwischen seiner zurückgezogenen Lebensweise und dem überbordenden Gesamtkunstwerk, das er hinterließ.
Der Rundgang übersetzt räumliche, materielle und atmosphärische Qualitäten in Sprache und eröffnet so auch aus der Distanz eine intensive Begegnung mit dem Haus. Das Format verbindet Deskription, Erzählung und Kunstvermittlung in einer Weise, die auf genaues Hören, Vorstellungskraft und sprachliche Präzision setzt.
Etwas Ähnliches im Sinn?
Erzählen Sie mir vom Anlass — ich sage Ihnen, ob und wie es geht.